Rattenbekämpfung in Frankfurt

Ratten sind Krankheitsüberträger

Ratten können große Schäden an Vorräten und Material herbeiführen. Außerdem können sie schwere Krankheiten für Mensch und Tier übertragen. Ratten nagen alle möglichen Dinge an und hinterlassen ihren Kot und Urin in befallenen Gebieten, z.B. in Kellern und Höfen. Die in Deutschland am häufigsten auftretende Art ist die Wanderratte (Rattus norvegicus). Diese kann sich bei ausreichendem Futterangebot rasend schnell vermehren. Bei einem Rattenbefall sollte umgehend mit der Rattenbekämpfung begonnen werden. Gemäß Infektionsschutzgesetz müssen Ratten sogar bekämpft werden, und zwar aus Gründen des Gesundheitsschutzes. Bei der Bekämpfung von Ratten ist ein fachmännisches, methodisches und verantwortungsvolles Vorgehen nötig:

5 Schritte einer einer erfolgreichen Rattenbekämpfung

  1. Befallsanalyse: Auffinden von befallenen Bereichen, baulichen Mängeln und Befallsursachen
  2. Wahl der richtigen der Bekämpfungsmethoden, Fallen, Köderstationen und Rodentizide
  3. Gründliche Durchführung der Bekämpfung (Erstbehandlung): Köderpositionierung, Sicherungsmaßnahmen (RMM, Hinweise, Befestigung), Abdichtung von Rattenlöchern, Kundenberatung
  4. Erfolgskontrolle und weitere Maßnahmen (Nachbehandlungen): Überprüfung der Köderannahme, ggf. Präparatwechsel, fachgerechte Entsorgung von Köderresten und Kadavern
  5. Dokumentation gemäß guter fachlicher Anwendung (GfA)

 

 

Installation von Köderstationen und Schlagfallen

In von Ratten befallenen Bereichen werden zunächst ausreichend viele Köderstellen eingerichtet (zugriffsgeschützte Köderstationen mit verschleppungssicheren Ködern). Rattenaktivität erkennt man an Rattenwechseln, Trittsiegeln, Schleifspuren, Kot, Urinspuren, Fraßschäden (z.B. an Türen oder Mülltonnen) oder Eingängen von Bauen (Rattenlöcher). Häufig finden wir Schadnager in undichten Kellern, im Bereich von Mülltonnen und Hinterhöfen vor. Giftige Köder werden immer verdeckt und sicher ausgebracht. Eine Verschleppung des Köders wird durch sichere Befestigung vermieden, damit Kinder, Tiere und andere Nicht-Zielorganismen vor unbeabsichtigter Köderaufnahme bewahrt werden. Rattengift darf nicht berührt werden. Giftige Köder werden mit Sicherheitshinweisen gekennzeichnet. Als Ergänzung oder Alternative zur Giftködermethode kommen Schlagfallen zum Einsatz, die mit ungiftigem Köder bestückt werden. Zur sicheren Installation und Erhöhung der Fangwirkung werden die Rattenfallen in speziellen Boxen oder Tunneln aufgestellt. Schlagfallen müssen täglich kontrolliert und im Falle eines Fanges wieder aktiviert werden. Neben dem Einsatz von Gift und Fallen ist das Verschließen von Zugängen ein ganz wichtiger Bestandteil der Rattenbekämpfung. Kleinere Löcher können direkt durch unsere Schädlingsbekämpfer geschlossen werden. Bei größeren baulichen Mängeln empfehlen wir im Rahmen der Kundenberatung das Hinzuziehen geeigneter Handwerker.

Nachbehandlungen und Köderscheu

Die Köderstationen werden gemäß Vorschrift nach spätestens 5 Tagen das erste Mal kontrolliert. Da Ratten sehr scheu und misstrauisch gegenüber neuen Futterquellen sind (Neophobie), weisen auch sehr attraktive Köder zu diesem Zeitpunkt oft noch keine Nagespuren auf. Es gilt, die Position der Köder nicht zu verändern und Geduld zu bewahren. Bei den weiteren Nachbehandlungen im wöchentlichen Rhythmus werden die Köder kontrolliert und erneuert. Die am besten angenommenen Köder werden in der Folge zur Tilgung oder Reduzierung des Rattenbestandes eingesetzt. Tote Ratten werden eingesammelt und entsorgt. In der Regel sind 3-4 Termine notwendig, um einen aktiven Befall zu tilgen. Bei starkem Befall und ausgeprägter Köderscheu können weitere Termine notwendig werden. Wichtig ist die Entfernung von Konkurrenzfutter (z.B. Kompost oder offene Mülltonnen) und die Beseitigung von Versteckmöglichkeiten (z.B. Sperrmüll). 

Abschluss der Rattenbekämpfung

Die Bekämpfungsmaßnahmen sind beendet, wenn die Köder nicht mehr angenommen und keine neuen Rattenspuren sichtbar werden. Die Giftköderreste werden nun entfernt. Bei Bedarf und der Gefahr des erneuten Zulaufs können die Köderstationen am Objekt belassen werden, und mit ungiftigen Nontox-Ködern bestückt werden. Mit regelmäßigen Kontrollen im Rahmen eines Servicevertrages kann ein erneuter Befall frühzeitig erkannt werden. Bei dauerhaftem Zulauf und unmöglicher Ursachenbeseitigung kann eine eine strategische befallsunabhängige Dauerbeköderung eingerichtet werden. Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, kann dann ein dauerhafter Gifteinsatz erfolgen. Hierbei sind monatliche Kontrollen verpflichtend.