Eichenprozessionsspinner bekämpfen – Schutz für Mensch und Natur
Die Populationsdichte des Eichenprozessionsspinners hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. In den Monaten Mai und Juni erreichen die Larven die Entwicklungsstadien, in denen sie eine Relevanz für den Gesundheitsschutz und die Forstwirtschaft besitzen. Wer sich im Park oder im Wald aufhält, sollte befallene Areale meiden. Die Raupen bilden ab dem dritten Stadium mikroskopisch kleine Brennhaare aus. Diese Haare enthalten das Giftprotein Thaumetopoein, das bei Kontakt mit der menschlichen Haut oder den Schleimhäuten eine allergische Reaktion auslösen kann. Um gesundheitliche Beeinträchtigungen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern, müssen betroffene den Eichenprozessionsspinner bekämpfen – am besten mithilfe eines professionellen Fachbetriebs!
Für eine frühzeitige Identifikation ist das äußere Erscheinungsbild der Insekten und ihrer Kolonien entscheidend. Die Raupen und ihre charakteristischen Lebensspuren lassen sich anhand folgender Merkmale bestimmen:
Die gesundheitlichen Risiken, die von dieser Insektenart ausgehen, sind medizinisch relevant. Doch wie gefährlich ist der Eichenprozessionsspinner tatsächlich? Die Gefährdung geht primär von den Gifthaaren aus. Jedes Tier besitzt bis zu 600.000 dieser feinen Haare, die leicht abbrechen, durch Luftströmungen über weite Strecken getragen werden und über Jahre hinweg aktiv in der Umwelt verbleiben.
Der Kontakt führt beim Menschen häufig zu folgenden klinischen Symptomen:
Da ein akuter Befall mit dem Eichenprozessionsspinner gefährlich für die menschliche Gesundheit ist, müssen betroffene Bereiche abgesperrt und fachgerecht saniert werden. Auch eine systemische Allergie ist im Einzelfall möglich.
Die rechtliche Zuständigkeit für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners richtet sich nach den Eigentumsverhältnissen des jeweiligen Grundstücks. Auf öffentlichem Grund und Boden ist die Gefahrenabwehr eine kommunale Aufgabe, die im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht von den Städten und Gemeinden ausgeführt wird.
Auf Privatgrundstücken liegt die Verantwortung hingegen vollständig beim Eigentümer. Entdeckt ein Besitzer an einer Eiche ein Nest, ist er dafür verantwortlich, die Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen. Da die unsachgemäße Entfernung der Gespinste ein hohes Sicherheitsrisiko darstellt, sollten Betroffene den Eichenprozessionsspinner professionell entfernen lassen und von Eigenversuchen absehen.
Für die Beseitigung des Schädlings kommen im Rahmen des integrierten Pflanzenschutzes primär zwei anerkannte Verfahren zum Einsatz:
Mechanische Verfahren wie das Abflämmen sind aufgrund der Thermik, welche die Brennhaare unkontrolliert aufwirbelt, kontraindiziert. Wer den Eichenprozessionsspinner entfernen lässt, sollte daher ausschließlich zertifizierte Betriebe beauftragen, um eine sichere Entsorgung zu gewährleisten.
Auch in Teilen von Hessen kommt es im urbanen Raum und in Grünanlagen sowie Wäldern regelmäßig zu einem behandlungsbedürftigen Aufkommen des Schädlings. Als Fachbetrieb für die Schädlingsbekämpfung in Frankfurt übernimmt die WEISS Hygiene-Service GmbH die professionelle Eindämmung des Befalls. Wir verfügen über die erforderliche Schutzausrüstung sowie die Absaugtechnik, um die Gespinste im städtischen Umfeld sicher zu entfernen. Eigentümer und Hausverwaltungen können sich an uns wenden, um den Eichenprozessionsspinner bekämpfen zu lassen und Gefahrenbereiche nachhaltig abzusichern.