Eichenprozessionsspinner bekämpfen

In den Sommermonaten von Juli bis September können die Larven des Eichenprozessionsspinners zu einer Gefahr werden. Die Brennhaare der Raupen enthalten ein Nesselgift, das allergische Reaktionen hervorrufen kann. Sollten Sie einen Befall feststellen, gilt es daher umgehend zu handeln. Um Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen, sind wir in Frankfurt und Umgebung der ideale Ansprechpartner.

Präventive Maßnahmen im April und Mai

Eine frühzeitige Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern in den ersten beiden Larvenstadien ist äußerst sinnvoll. Denn dann haben sich die gefährlichen Brennhaare noch nicht entwickelt und gesundheitliche Probleme wie Allergien, Asthma, Atemnot etc. können verhindert werden. Die gefährlichen Brennhaare werden erst im dritten Larvenstadium entwickelt. Davor können die befallenen Bäume Neem Protect behandelt werden, dass die weitere Entwicklung der Raupen und den Fraß abrupt beendet. Neem Protect ist kein Kontaktgift. Die Raupen sterben ca. zwei bis sieben Tage nach der Behandlung. Weitere Infos finden Sie hier: Mit Neem Protect Eichenprozessionsspinner frühzeitig bekämpfen

Zuverlässig Eichenprozessionsspinner bekämpfen

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling, der mit einer Größe von lediglich 25 bis 30 Millimetern nicht sehr groß ist. Er weist hellgraue Vorderflügel mit dunklen Querlinien und weißgraue Hinterflügel auf. Er ist ein in Mitteleuropa häufig vorkommender Schädling und schätzt insbesondere warm-trockenes Klima. In Weinbaugebieten ist der Eichenspinner recht verbreitet. Vermehrt anzutreffen ist er außerdem in Waldrandlagen oder bei gut besonnten Einzelbäumen in Parks und Wohngebieten.

Das Weibchen legt seine Eier in die Baumkronen von Rot-, Stiel- oder Traubeneichen, in denen sie überwintern können. Im Frühling, wenn die Eichen austreiben, schlüpfen die Larven. Nachdem sie sechs Entwicklungsstadien durchlaufen haben, verpuppen sich die Eichenspinner im Juli in großen Nestern. Die Raupen dieser Schmetterlingsart, deren Falterflug zwischen Juli und September stattfindet, stellen sowohl für den Menschen als auch für Eichen eine echte Gefahr dar. Wir helfen Ihnen weiter: WEISS Hygiene ist darauf spezialisiert, die Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen.

Große Raupennester an Stamm oder Astgabeln

Der Befall durch den Eichenprozessionsspinner ist insbesondere an durch die großen Raupennester und Gespinstnester am Stamm oder an Astgabeln zu erkennen. Die Eigelege in den Baumkronen sind eher schwer zu entdecken. Auch die Falter sind nicht so leicht zu entdecken, da sie recht unscheinbar aussehen und meist nur nachts fliegen. Am ehesten wird man den Befall daher an den Gespinsten und Raupen erkennen. Solange die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners bis zum 2. Larvenstadium stattfindet, ist noch keine Schutzausrüstung erforderlich. Die Bekämpfung der befallenen Bäume erfolgt im Spritzverfahren. Hierzu wird eine Lösung aus Wasser und einem Präparat benutzt, das sogenannten Neem Extrakt enthält. Dieses greift in das Häutungssystem der Raupen ein, stoppt die Entwicklung und vermeidet so, dass das dritte Entwicklungsstadium mit den gefährlichen Brennhaaren erreicht wird. Auch die Entwicklungsfähigkeit der abgelegten Eier wird durch diese Behandlung reduziert.

Warum es wichtig ist, Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen

Eichenspinner sind bis zu dem zweiten Entwicklungsstadium der Larven völlig ungefährlich. Danach ist es jedoch wichtig die Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen, denn mit dem Erreichen des dritten Entwicklungsstadiums im Mai und Juni, bilden sich giftige Brennhaare auf den Larven. Nun stellen die Larven der Eichenspinner eine ernstzunehmende Gefahr dar, da ihre winzigen Brennhaare (zwei bis drei mm lang) mit Widerhaken versehen sind, welche das Nesselgift Thaumetopoein enthalten und bei günstiger Witterung und Wind über weite Strecken getragen werden können. Die Haare der Prozessionsspinner können bei Hautkontakt oder durch das Einatmen starke allergische Reaktionen hervorrufen. Juckreiz, Hautentzündungen und Reizungen der Atemwege sind die Folgen. Bei einer Vorbelastung kann der Kontakt mit Thaumetopoein zu Atemnot führen. Weitere Symptome wie Benommenheit, hohes Fieber und Schwindelgefühl können ebenfalls vorkommen. In Einzelfällen kann der intensive Kontakt einen Kreislaufschock hervorrufen. Obwohl die Symptome meist nach spätestens einer Woche wieder abklingen, sollte dennoch ein Arzt aufgesucht werden. Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen ist auch für die betroffenen Bäume wichtig. Kommt es durch die Larven zu mehrmaligem starken Fraß, können die Bäume absterben.

Mechanisch Eichenprozessionsspinner bekämpfen in Frankfurt

Große Raupennester und Gespinstnester am Stamm oder den Astgabeln sind ein deutliches Anzeichen für einen Befall durch Eichenprozessionsspinner. Befinden sich die Prozessionsspinner noch im ersten oder zweiten Larvenstadium, können die Schädlinge mittels eines Spritzverfahrens bekämpft werden. Die spezielle Lösung, die hierfür verwendet wird, greift in das Häutungssystem der Raupen ein und stoppt ihre Entwicklung. Dadurch wird das dritte Entwicklungsstadium, in dem sich die gefährlichen Brennhaare bilden, nicht erreicht. Eine mechanische Bekämpfung der gefährlichen Raupen erfolgt ab dem dritten Larvenstadium. Das Bekämpfen sollte ausschließlich mit einem Schutzanzug vorgenommen werden. Die mechanische Schädlingsbekämpfung wird durch manuelles Absammeln vorgenommen oder durch das Absaugen mit geeigneten Industriesaugern und speziellen Filtern. Zuvor kommen Bindemittel zum Einsatz.

Die giftigen Brennhaare der Larven stellen über mehrere Monate hinweg eine Gefahr für den Menschen dar, da sich in den Nestern noch Brennhaare befinden. Um Eichenprozessionsspinner zielführend zu bekämpfen, wird im Folgejahr eine Sichtkontrolle beim Blattaustrieb durch unsere Mitarbeiter vorgenommen. Erst, wenn weder lebende noch tote Raupen und keine Gespinstnester mehr feststellbar sind, ist die Behandlung erfolgreich abgeschlossen. Gebiete, die von Eichenprozessionsspinnern befallen sind, sollten unbedingt gemieden werden. Zudem sollten weder die Prozessionsspinner noch die Gespinste berührt werden. Kommt es dennoch zu einem Kontakt mit den gefährlichen Brennhaaren der Raupe, ist eine gründliche Dusche vorzunehmen. Um erneute Reaktionen zu verhindern, empfiehlt es sich, betroffene Kleidung zu waschen.

Professionelle Schädlingsbekämpfung in Frankfurt

Zu den Aufgaben unserer Schädlingsbekämpfer zählt jedoch nicht nur Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen. Im Frankfurter Raum werden auch weitere Schädlinge wie Mäuse, Kakerlaken oder Silberfische durch unsere erfahrenen Mitarbeiter zuverlässig eingedämmt. Kontaktieren Sie uns gerne für eine professionelle und effiziente Schädlingsbekämpfung in Frankfurt und Umgebung. Wir helfen Ihnen dabei, Schädlinge jeglicher Art nachhaltig zu bekämpfen.

Bildquelle: By Accipiter (R. Altenkamp, Berlin) (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons